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welches betriebssystem ( BS ) benutzt ihr ???
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welches betriebssystem nutzt ihr ???
linux
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windows
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zeta
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andere
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Stimmen insgesamt : 80

Autor Nachricht
elsuzu




Alter: 23
Anmeldungsdatum: 08.02.2008
Beiträge: 782
Wohnort: Wien
BeitragVerfasst am: Mi Jul 02, 2008 12:51    Titel: Antworten mit Zitat

hihi da ich tu studentin bin kann ich betriebssysteme wie windows xp oder vista, ich glaube auch linux, um ca 10 euro bekommen... nyahhahahaha... ;D
_________________
"Angel Investigation - we hope you're helpless" - Doyle
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Bärtram




Alter: 38
Anmeldungsdatum: 27.12.2007
Beiträge: 24
Wohnort: Bremen
BeitragVerfasst am: Do Jul 03, 2008 17:45    Titel: Antworten mit Zitat

elsuzu hat folgendes geschrieben:
hihi da ich tu studentin bin kann ich betriebssysteme wie windows xp oder vista, ich glaube auch linux, um ca 10 euro bekommen... nyahhahahaha... ;D


Hmmm Linux kostet normalerweise null komma nix ;O)
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Bärtram




Alter: 38
Anmeldungsdatum: 27.12.2007
Beiträge: 24
Wohnort: Bremen
BeitragVerfasst am: Do Jul 03, 2008 17:48    Titel: Antworten mit Zitat

Also ich habe vor Jahren Windows XP verlassen...erst ganz vorsichtig und bin damals zu Suse Linux gewechselt.
Mittlerweile verwende ich jedoch Kubuntu (weil mir die KDE Oberfläche besser gefällt) in der neusten Version (HardyHeron) und bin richtig zufrieden damit.

gruß
Jan
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Cusco





Anmeldungsdatum: 16.06.2008
Beiträge: 1195
Wohnort: Hamburg
BeitragVerfasst am: Do Jul 03, 2008 18:07    Titel: Antworten mit Zitat

Bärtram wie hast Du Kubuntu installiert?
Ist es die Version die man im Inet saugen kann?
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Warum bohren Autofahrer in der Nase? -- Weil Einsamkeit hemmungslos macht!
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Bärtram




Alter: 38
Anmeldungsdatum: 27.12.2007
Beiträge: 24
Wohnort: Bremen
BeitragVerfasst am: Do Jul 03, 2008 20:26    Titel: Antworten mit Zitat

Cusco hat folgendes geschrieben:
Bärtram wie hast Du Kubuntu installiert?
Ist es die Version die man im Inet saugen kann?


Ich hatte vorher schon Kubuntu und hab auf die neue Version geupdatet. Ja....das aktuelle Kubuntu kannst du aus dem Netz saugen...z.B. als Iso um eine DVD zu erstellen.
Dann einfach installieren....ist nicht komplizierter als Windows. Nur am Anfang gehen div. Multimediasachen nicht....es kann nichtmal MP3s abspielen.....kann man aber schnell und problemlos ändern.

PS: und dann noch den Compiz Fusion Fenstermanager hinterher und Vista sieht dagegen ziemlich alt aus ;O)
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Well




Alter: 19
Anmeldungsdatum: 22.02.2007
Beiträge: 598
Wohnort: Burgenland
BeitragVerfasst am: Do Jul 03, 2008 22:31    Titel: Antworten mit Zitat

wer sich linux zulegen will, niemals vergessen: linux ist nicht gleich windows.
das heißt, nix mehr mit tools von google runterladen^^ (natürlich, gibts ausnahme seiten oder so und wird auch besser , aber derzeit meiner meinung nach eben noch nicht genug)
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elsuzu




Alter: 23
Anmeldungsdatum: 08.02.2008
Beiträge: 782
Wohnort: Wien
BeitragVerfasst am: Do Jul 03, 2008 23:01    Titel: Antworten mit Zitat

Bärtram hat folgendes geschrieben:
elsuzu hat folgendes geschrieben:
hihi da ich tu studentin bin kann ich betriebssysteme wie windows xp oder vista, ich glaube auch linux, um ca 10 euro bekommen... nyahhahahaha... ;D


Hmmm Linux kostet normalerweise null komma nix ;O)


ah! o.O wo denn? ;]
hab grad mit nem freund geredet, er meinte dass das fürs internet deshalb ideal ist, weils zwar die viren runterläd, aber nix damit anfangen kann weil sie für windows gemacht sind! Very Happy
welche nachteile, wenn man jetzt nur an die internetbenutzung denkt, gibts denn da?
bei youtube und so kann man eh ganz normal clips anschaun, oder? und download, geht das ganz normal?

was genau meinst du mit tools von google, well? :]
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"Angel Investigation - we hope you're helpless" - Doyle
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Well




Alter: 19
Anmeldungsdatum: 22.02.2007
Beiträge: 598
Wohnort: Burgenland
BeitragVerfasst am: Fr Jul 04, 2008 0:55    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
welche nachteile, wenn man jetzt nur an die internetbenutzung denkt, gibts denn da?
bei youtube und so kann man eh ganz normal clips anschaun, oder? und download, geht das ganz normal?

was genau meinst du mit tools von google, well? :]


du kannst alles wie gewohnt im i net anguggen.
was ich mit tools von google meine, wenn du irgendne freeware runterlädst und da steht nicht extra " für linux geeigent" dabei, wirds nicht funzen. ( und wo steht das schon dabei?^^)
_________________
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Dirk Walter
ADMod Team



Alter: 37
Anmeldungsdatum: 30.05.2005
Beiträge: 1240
BeitragVerfasst am: Fr Jul 04, 2008 2:01    Titel: Antworten mit Zitat

elsuzu hat folgendes geschrieben:
welche nachteile, wenn man jetzt nur an die internetbenutzung denkt, gibts denn da? bei youtube und so kann man eh ganz normal clips anschaun, oder? und download, geht das ganz normal?
Netzwerkfähigkeiten waren von Anfang an eine Stärke von Linux. "Nachteile" gibt es also nicht wirklich - im Gegenteil: Surfen mit Linux ist schnell, sicher und stabil. Dazu ist Firefox in den meisten Distributionen vorinstalliert. Fehlende Codecs werden problemlos nachinstalliert - selbst viele Firefox-Plugins laufen problemlos. Multimedia ist also kein Problem.

Was man vielleicht vermissen kann unter Linux ist ein komfortabler Downloadmanager. Bisher habe ich noch kein grafisches Tool gefunden, dass wirklich zufriedenstellend war. Dafür ist allerdings die Linux-Shell extrem mächtig - besonders für große Dateien bevorzuge ich eigentlich eh den Download per Batch-Skript. Fortsetzen abgebrochener Downloads u.ä. beherrscht der Konsolenbefehl wget z.B. von Haus aus.

Linux ist heute eigentlich ein großartiges System, mit dem auch Anfänger schnell zurecht kommen. Wer tiefer ins System einsteigen will muss zu Büchern greifen - aber das ist bei Windows auch nicht anders. Linux ist nicht schwieriger als Windows - nur anders. Wer Windows gewohnt ist und sich dann beschwert, dass Linux anders funktioniert macht was verkehrt und ist dazu ziemlich unfair.

Generell liegen die Schwächen von Linux-Distributionen in mangelnder Treiberunterstützung (nicht alle - aber die meisten - Geräte, die unter Windows laufen, laufen auch unter Linux, wobei Treiberperformance unter Windows meist etwas besser ist), nur wenig hochwertige (und hochpreisige) Kaufsoftware (auch was den Bereich Spiele angeht) und teilweise für den Anfänger komplizierte Installation von Software - wobei eine Distribution heute schon eine riesige Vorauswahl an Softwarepacketen bereithält die "auf Knopfdruck" einfach nachinstalliert werden.

Kunbuntu ist dabei wirklich eine schöne Distribution - aber für "absolute Beginners" finde ich openSUSE eigentlich besser. Einerseits wegen der guten Treiberauswahl die deutlich mehr mitbringt als der Standard-Kernel. Zum anderen wegen Yast2 - dem SUSE-eigenen Installations- und Systemverwaltungsprogramm das einfach wesentlich einfacher zu bedienen ist, als in anderen Distributionen. Die grafische Oberfläche KDE ist bei SUSE auch schon immer Standard - und ich würde mal behaupten wer Windows gewohnt ist kommt auch schnell mit einem KDE-Desktop zurecht.

Wer erst mal testen will, der kann sich ja auch erstmal eine Live-Distribution besorgen (läuft ohne Installation von CD - allerdings deutlich langsamer als von Festplatte und Einstellungen gehen verloren). Alternativ dazu kann man sich inzwischen auch viele Distris auf USB-Stick kaufen - so bleiben alle Einstellungen usw. erhalten. Die Geschwindigkeit ist aber ähnlich träge wie von CD. Sowas gibts beispielsweise bei http://www.liniso.de

Für Einsteiger auch nicht schlecht sind die Starter-Kits aus der easyLinux Reihe - für <13€ staubt man so die komplette openSUSE-Distri ab einschließlich Heft mit Installationsanleitung und ersten Infos, wie man das System bedient. Einfach mal am Zeitschriftenständer Ausschau halten.

LG
Dirk
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Wir sind die Summe all' unserer Tränen.Zuwenig davon - und der Boden ist nicht fruchtbar. Es kann nichts wachsen.Zuviel davon - und das Beste von uns wird fortgewaschen.
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Wauwau




Alter: 34
Anmeldungsdatum: 05.04.2007
Beiträge: 1236
Wohnort: Wien
BeitragVerfasst am: Fr Jul 04, 2008 8:40    Titel: Antworten mit Zitat

Die Suse 11 ist auch schon da. (Prächtige KDE-Oberfläche!) Hier:

http://software.opensuse.org/

Ich weiß, dass SUSE-Versionen kostenlos sind. Aber ich wollte auch das Projekt unterstützen, weil mir Microsoft vorher so auf die Nerven gegangen ist.

Das zweiwöchige Neuanmelden meines XP-Betriebssystems habe ich als bodenlose Frechheit empfunden. Ich lasse mich höchst ungern kontrollieren und überwachen. Noch ärger fand ich es, dass man bei Windows für jeden Pc im Haushalt - bei uns gibt es derzeit 5! - ein eigenes Betriebssystem kaufen muss.
Auch wenn ich Wells günstige Konditionen rechne, macht das immer noch 1000 Euronen, die ich ganz gewiß nicht zu verschenken haben. Lieber helfe ich einmal mit, das SUSE-Projekt zu finanzieren.
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Then let us pray that come it may /As come it will for a´that/ That Man to Man the world o´er/ Shall brothers be for a´that. (Robert Burns)
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elsuzu




Alter: 23
Anmeldungsdatum: 08.02.2008
Beiträge: 782
Wohnort: Wien
BeitragVerfasst am: Fr Jul 04, 2008 10:22    Titel: Antworten mit Zitat

danke euch allen :] ich werd mir linux auf jeden fall holen, ich hab eh nur stress mit den ganzen anti-viren dingern, firewall und so, und dann kriegt man erst recht einen virus ^-^
mit linux scheint das alles kein problem zu sein, firewall ist sogar mit dabei, meinte mein freund.
wauwau, ist das die neueste version von linux zum downloaden? :]
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"Angel Investigation - we hope you're helpless" - Doyle
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Wauwau




Alter: 34
Anmeldungsdatum: 05.04.2007
Beiträge: 1236
Wohnort: Wien
BeitragVerfasst am: Fr Jul 04, 2008 11:06    Titel: Antworten mit Zitat

11.0 ist die allerneueste Version, ja.

Aber ich würde mir lieber erst openSUSE 10.3. installieren. Die gaaaanz neue Variante hat noch ein paar Macken.

Du kriegst beide auf der Seite, die ich oben verlinkt habe.

Zu einem Linux-Handbuch rate ich dir ganz dringend. Ohne kommst du wahrscheinlich nicht klar. Das Buch bekommst du auf der Maryhelp, im Software-Urwald. Ca. 40 Euro.

Die Kaufversion der SUSE 10.3. hat ein Handbuch dabei und kommt im Urwald auf ca. 60 Euro.
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elsuzu




Alter: 23
Anmeldungsdatum: 08.02.2008
Beiträge: 782
Wohnort: Wien
BeitragVerfasst am: Fr Jul 04, 2008 11:19    Titel: Antworten mit Zitat

dankeschön :]
ich schau mal obs bei der kaufversion von der uni auch ein handbuch gibt. wenn ja kauf ich mir das, wenn nein kauf ich mir das buch und lads von der seite runter!
vielen dank nochmal!
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papapop




Alter: 37
Anmeldungsdatum: 27.06.2008
Beiträge: 24
BeitragVerfasst am: Sa Jul 05, 2008 22:50    Titel: Antworten mit Zitat

Zitat:
Netzwerkfähigkeiten waren von Anfang an eine Stärke von Linux. "Nachteile" gibt es also nicht wirklich - im Gegenteil: Surfen mit Linux ist schnell, sicher und stabil. Dazu ist Firefox in den meisten Distributionen vorinstalliert. Fehlende Codecs werden problemlos nachinstalliert - selbst viele Firefox-Plugins laufen problemlos. Multimedia ist also kein Problem.


Surfen mit Linux ist schnell, sicher und stabil...
Ja wen es denn so ist, ist aber leider nicht so !
Denn für Linux gibt es auch Schadsoftware Viren, würmer etc. nur weil es für Windows erheblich mehr Schadsoftware gibt wird Linux oft als Super Alternative zu Windows gesehen.

Die Stabilität hängt nicht alleine von dem Betreibsystem ab sondern auch von der Hardware und den Verwendetet Treibern, und hier ist bei Linux auch die Schwachstelle. Wenn es dann Treiber gibt dann sind diese entweder im dauer Beta stadium vorhanden oder sie Funktionieren nur eingeschränkt oder garnicht.

Netzwerkfähigkeiten waren von Anfang an eine Stärke von Linux.
Solange es sich um ein Linux/Unix Netzwerk handelt stimmt dieses auch aber wehe es kommt ein Windows Server (mit AD) hinzu dann ist schluss mit Lustig.

Ich hab auch schon genauso viele BSOD's gesehen wie Kernel Panic's

Zitat:
Linux ist heute eigentlich ein großartiges System, mit dem auch Anfänger schnell zurecht kommen

Ist das ein Werbespruch von einer Pro- Linux Seite ?
Gib einem Linux Anfänger mal eine "Debian Etch" CD...

Zitat:
Was man vielleicht vermissen kann unter Linux ist ein komfortabler Downloadmanager.
wgetgui

Ich möchte Linux nicht Schlecht Reden weil ich es selber verwende und damit Arbeite und es Lieben gelernt habe. Aber für Blutige Anfänger sind eher wenige Linux und Unix Versionen geeignet. Und ich möchte mal behaupten das Suse nicht Anfänger Freundlich ist. Auch wenn man es Installiert bekommt, ist das dann auch nur die halbe Miete.

Man könnte es aber mal mit "PC-BSD" (UNIX !) Versuchen oder auch "ReactOS" welches sogar so wie Windows daher kommt und auch so Ausschaut inkl. Installation. Oder "Ubuntu Ultimate" welches schon unzählige Audio Formate abspielen kann und auch mit WMA WMV nach Installation zurecht kommt.

Das Idioten Sichere Linux gibt es leider noch nicht man muss bei jedem Linux immer noch etwas Basteln je nach dem was man haben will.
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Dirk Walter
ADMod Team



Alter: 37
Anmeldungsdatum: 30.05.2005
Beiträge: 1240
BeitragVerfasst am: So Jul 06, 2008 14:43    Titel: Antworten mit Zitat

papapop hat folgendes geschrieben:
Surfen mit Linux ist schnell, sicher und stabil...
Ja wen es denn so ist, ist aber leider nicht so !
Denn für Linux gibt es auch Schadsoftware Viren, würmer etc. nur weil es für Windows erheblich mehr Schadsoftware gibt wird Linux oft als Super Alternative zu Windows gesehen.
Absolute Sicherheit gibt es nicht, aber das sollte ohnehin klar sein. Dennoch denke ich, dass Linux gerade in dem Bereich Vorteile hat. Linux ist immer noch als Angriffsziel weit weniger lohnend als Windows. Dazu gibt es nicht "ein Linux" (oder zwei wie bei Windows - XP und Vista decken fast den gesamten Privatmarkt ab) sondern tausende Distributionen. Selbst wenn man die großen Distributionen herauspickt hat man keine einheitlichen Systeme vor sich. Dazu kommt auch noch, dass es bei Linux Standard ist mit eingeschränkten Rechten zu arbeiten. Ein Eindringling verursacht so im schlimmsten Fall weit weniger Schaden. Unter Windows arbeiten selbst bei Vista viele standardmässig mit Administratorrechten. Unter Linux ist es auch kein Problem sich zum sicheren Surfen ein System nochmals zu installieren, vielleicht sogar auf USB-Stick. Unter Windows hab ich genau 1 Lizenz - Zweitinstallationen und Installationen in virtuellen Umgebungen sind grundsätzlich verboten. Womit wir auch schon einen neuen Punkt haben - Linux ist kostenlos. Keiner käme auf die Idee ein Uralt-Linux einzusetzen, weil er das noch als Raubkopie zuhause hat. Windows-Privatsysteme sind dazu oft auch noch total veraltet - schließlich will man seine "Sicherheitskopie" ja nicht "unnötig" nach Hause telefonieren lassen. Patchzeiten sind bei Linux dazu auch in der Regel wesentlich schneller. Und zuletzt habe ich auch noch den Eindruck, dass Linux-Systeme meiste sauberer sind weil man sich genauer anschaut was man installiert - während Windows-User oft beliebig jeden Schrott aus dem Internet auf ihr System ziehen.

Ein Punkt der ebenfalls für Linux spricht ist der, dass man dort ohne Virenscanner auskommt. Das ist für Anfänger schwer zu verstehen, schließlich verbinden sie Virenscanner mit Sicherheit. Allerdings ist es oft umgekehrt und der Virenscanner wird gerade zum Risiko - um seine Arbeit machen zu können braucht ein Virenscanner nämlich Rechte für das gesamte System. Wenn ein solches Programm jetzt unter Kontrolle von Schadsoftware gelangt gibt es keine Grenzen mehr. Die Linux-Philosophie keinem Programm mehr Rechte zu geben als gebraucht werden ist hier wesentlich sicherer. Zudem kann ich unter Linux Programme kapseln - unter Suse z.B. mit AppArmor. Damit schütze ich ziemlich effektiv das Komplettsystem - auch wenn es einen 100%-Schutz natürlich nicht gibt.

papapop hat folgendes geschrieben:
Die Stabilität hängt nicht alleine von dem Betreibsystem ab sondern auch von der Hardware und den Verwendetet Treibern, und hier ist bei Linux auch die Schwachstelle. Wenn es dann Treiber gibt dann sind diese entweder im dauer Beta stadium vorhanden oder sie Funktionieren nur eingeschränkt oder garnicht.
Bei Stabilität muss man in der Tat differenzieren. Bei Stabilitätsproblemen aufgrund defekter oder nicht funktionierender Hardware hilft das beste BS nichts mehr. Leider werden auch im Windowsbereich viele BSOD's unfairerweise Windows angelastet - was natürlich Quatsch ist.

Treiber unter Linux sind in der Tat ein Problem. Einfach loslaufen, Hardware kaufen und darauf vertrauen, dass das schon unter Linux laufen wird ist nicht. Die wichtigsten Komponenten laufen unter Linux allerdings schon problemlos. Mainbords, Prozessor&Speichererkennung, Soundchips, USB-Speichergeräte (externe Festplatten, Sticks), USB-Drucker usw. Etwas problematischer sind Grafikkarten - die besten Erfahrungen hab ich hier immer noch mit NVIDIA-Modellen. Die Performance ist unter Linux aber immer noch schlechter als unter Windows. Als Spielesystem scheidet Linux aber ja eh aus - selbst die wenige Spiele-Software die unter Windows UND Linux erscheint bietet unter Windows meist einige Vorteile. Und dann gibt es natürlich noch viele Geräte, die man unter Linux kaum oder nur mit großem Aufwand zum Laufen bekommt. Dazu gehören (trotz Sane) immer noch Scanner, viele USB-Multimediageräte (DVB-T-USB-Sticks), erweiterte Eingabegeräte (3D-Mäuse z.B., Sonderfunktionen auf Tastaturen), Hardware namenloser Hersteller und sonstige exotische Hardware. Um es auf den Punkt zu bringen: Der Linux-User sollte seine Hardware schon kennen.

Die eigentliche Betriebssystem-Stabilität hängt dann natürlich auch wieder von vielen Faktoren ab. Bei Linux sollte man sich zunächst mal den eigentlichen Kernel anschauen - und der gilt als so gut wie fehlerfrei. Je kleiner das System bleibt, desto fehlerfreier kann man es auch halten - was Linux auch für Spezialaufgaben wie z.B. Funktion als Internetserver zum "besseren System" macht. Würden Linux-Server mit X-Window laufen hätten sie die gleichen Probleme wie Windows - aber ich muss keine grafische Oberfläche laufen lassen (und dafür Ports freigeben usw.) wenn ich sie nicht brauche.
X-Window-Systeme (KDE, Gnome) sind dann in der Tat schon oft Grund für Abstürze. Allerdings gibt es hier immer noch Vorteile zu Windows.
Das größte Problem sind nach wie vor Software-Packete ... und je mehr man installiert, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Instabilitäten kommt. Das gilt für alle Systeme. Hier ist der wesentliche Punkt der User - es ist seine Entscheidung, ob er getesteter Software vertraut (und dafür auf einige Funktionen verzichtet) oder die neusten Pakete haben muss (mit dem Risiko von Systemabstürzen und Datenverlust).

papapop hat folgendes geschrieben:
Netzwerkfähigkeiten waren von Anfang an eine Stärke von Linux.
Solange es sich um ein Linux/Unix Netzwerk handelt stimmt dieses auch aber wehe es kommt ein Windows Server (mit AD) hinzu dann ist schluss mit Lustig.
Das ist richtig - aber wohl eher ein Thema für Firmen. Privatleute dürften Windows Server 2003 mit Active Directory ziemlich selten als "Privatnetz" laufen haben.

papapop hat folgendes geschrieben:
Ich hab auch schon genauso viele BSOD's gesehen wie Kernel Panic's
Kernel Panic's sind nach meinem Gefühl recht selten unter Linux - und wenn sie auftreten meist aufgrund hineinkomplilierter Treiber. Wesentlich häufiger sehe ich "hängende Systeme" oder Abstürze aufgrund von fehlerhaftem RAM oder einfach übertakteten Komponenten. Die meisten Abstürze verursachen aber immer noch Software-Packete.

papapop hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Linux ist heute eigentlich ein großartiges System, mit dem auch Anfänger schnell zurecht kommen

Ist das ein Werbespruch von einer Pro- Linux Seite ?
Gib einem Linux Anfänger mal eine "Debian Etch" CD...
Debian hat als extrem stabiles und schnelles System seine Berechtigung - als Anfängersystem ist es weniger geeignet. Gerade die Vielfalt ist aber doch ein Vorteil von Linux. Ich denke jetzt mal daran, Leute die keine Ahnung von Rechnern haben vor Windows und vor ein Linux-System mit KDE zu setzen und ihnen typische Aufgaben zu geben. Hier schneidet Linux dann ebensogut wie WIndows ab. Sicher, die eigentlichen Vorteile von Linux kann man erst ausspielen, wenn man die Konsole beherrscht - für Anfänger ist das aber kaum interessant.

Was auch nicht vergessen werden sollte ist, dass es auch viele OpenSource Programme in einer Windows-Version gibt: OpenOffice zum Beispiel.

papapop hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Was man vielleicht vermissen kann unter Linux ist ein komfortabler Downloadmanager.
wgetgui
Wobei der Anfänger Probleme damit bekommen könnte ein Perl-Programm nachzuinstallieren. Wgetgui ist in keiner Distri die ich kenne enthalten - mit wget kann ich dagegen in der Konsole gleich nach Installation arbeiten. Dazu bedarf es aber einer Anleitung (für beide Fälle) - in Windows mach ich einen Doppelklick, bestätige 3x OK und das Ding läuft. Ist also schon einfacher.

papapop hat folgendes geschrieben:
Und ich möchte mal behaupten das Suse nicht Anfänger Freundlich ist. Auch wenn man es Installiert bekommt, ist das dann auch nur die halbe Miete.
Bei SuSe hat sich viel getan - und ich würde es schon als anfängerfreundlich empfehlen. Die Installation ist einfach und ich kenne auch kaum ein System mit so großer Treiberunterstützung. Als Nachteil bei SUSE sehe ich eher, dass das System schon ziemlich überfrachtet und damit langsam ist - vergleichbar etwa einem Windows XP. Multimedia-Fähigkeiten sind eigentlich kein Problem. Nach der Installation beherrscht SUSE zwar keine MM-Codecs - aber beim 1.Klick werden die ziemlich komfortabel nachinstalliert. Windows-Formate sind danach auch kein Problem mehr.

Ununtu ist natürlich auch toll - erfordert aber wesentlich öfter ein Eingreifen über die Konsole. Yast2 von SUSE ist da gerade für Anfänger eine wertvolle Hilfe.

Was ich auch ganz nützlich finde ist, dass es für SUSE schon ziemlich viele Foren gibt. Auf die meisten Probleme findet man recht schnell eine Antwort. Ubuntu und Kubuntu kann diesen Vorteil aber genauso ausspielen.

papapop hat folgendes geschrieben:
Das Idioten Sichere Linux gibt es leider noch nicht man muss bei jedem Linux immer noch etwas Basteln je nach dem was man haben will.
stimmt Very Happy

LG
Dirk
_________________
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